Kommentar zu 'Symbole der Wandlung'

bearbeitet von Esther Keller-Stocker

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'Die Motte und die Sonne'

Einige Zeit nach dem Ereignis mit dem italienischen Offizier reiste Miss Miller eines Nachts im Zug von Genf nach Paris. Um 4 Uhr morgens bemerkte sie eine Motte, die gegen das matte Licht flog, das durch die Glasscheiben schimmerte. Sie versuchte wieder zu schlafen, doch es drängte sich ihr ein Gedicht über eine Motte auf, die zur Sonne wollte. Das Gedicht lautet:

Ich sehnte mich nach dir, als ich zum ersten Male ins Bewusstsein kroch. All meine Träume handelten von dir, als ich noch in der Puppe lag. Oft geben Myriaden meiner Art ihr Leben auf im Anprall gegen einen schwachen Funken, der aus dir stammt. Nur eine Stunde noch – und mein armseliges Leben ist vorbei; mein letztes Streben aber wie mein erster Wunsch soll sein, zumindest in die Nähe deiner Herrlichkeit zu kommen; dann, wenn ich einen einzigen hingerissenen Blick erhascht, will ich zufrieden sterben, denn einmal durfte ich den Quell der Schönheit, der Wärme und des Lebens in seiner grenzenlosen Pracht erschaun!

Motte

Kleidermotte

Natürlich handelt es sich bei der Motte um Miss Miller selber. Das Gedicht zeigt auch, in welch melancholischer Verfassung sich die junge Frau befand. C. G. Jung vergleicht die 'Motte, die zur Sonne will' mit einer Eintagsfliege, die im kläglichen Gegensatz zur Ewigkeit der Gestirne sich nach dem unvergänglichen Lichte sehnt.

Vergleich mit Dr. Faust

Es ist ein Gedicht aus dem Munde von Goethes Faust, das C. G. Jung in den Sinn kommt:

Betrachte, wie in Abendsonneglut Die grünumgebnen Hütten schimmern! Sie rückt und weicht, der Tag ist überlebt, dort eilt sie hin und fördert neues Leben. O dass kein Flügel mich vom Boden hebt, Ihr nach und immer nah zu streben! Ich säh im ewgen Abendstrahl die stille Welt zu meinen Füssen.

Doch scheint die Göttin endlich wegzusinken; Allein der neue Trieb erwacht: Ich eile fort, ihr ewiges Licht zu trinken, Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht, den Himmel über mir und unter mir die Wellen. Ein schöner Traum, indessen sie entweicht. Ach, zu des Geistes Flügeln wird so leicht kein körperlicher Flügel sich gesellen.

Faust und MephistoWie bei Miss Miller hat Faust eine melancholische Stimmung erfasst. Im Anblick der Abendsonne, der Göttin, erscheint bei Faust aber ein kleiner Pudel, der nicht mehr von seinen Füssen weicht. Faust will sich nachts das Leben nehmen, da machte sich der Pudel bemerkbar und entpuppte sich als Mephisto, als wahrhaften Teufel, mit dem Faust einen Packt schliesst.

Faust und Mephisto aus: Twosips Chronicles

Psychologisch heisst das, ein Teil der Libido belebt den Schatten (Pudel) und der Schatten verbindet sich mit dem unbewussten Bösen (Satan).

Die Schuld nach C. G. Jung

C. G. Jung spricht hier zwar nicht vom Schatten sondern von Schuld. Doch Schuld ist ein wesentlicher Teil des Schattens. Er meint, heute erfährt sich das Ich positiv, zu positiv, negative Neigungen sinken ab ins Unbewusste.

So fehlt laut C. G. Jung auch bei Miss Miller das Bewusstsein von Schuld. Aber warum sie bei der verdrängten Sehnsucht nach dem Seemann an Schuld denken soll, wird nicht gesagt. Es wird einfach vorausgesetzt, weil in der Religion Sexualität mit Schuldgefühlen behaftet ist. Und auf diese Schuld kommt C. G. Jung im weiteren zu sprechen.

SchattenEs gehört zur Lehre von C. G. Jung, dass in einer Lebenskrise der Mensch mit seinem eigenen Schatten konfrontiert wird. Der eigene Schatten beinhaltet ungelebte Inhalte, die zur eigenen Persönlichkeit gehören. Das können positive Inhalte sein wie ein schöpferisches Talent, das in der ersten Lebenshälfte wegen der Anpassung an die Gesellschaft auf der Strecke blieb. Es sind aber vor allem negative Charakterzüge, die nicht in das Idealbild von sich selber passen.

Helmut Barz, ein Nachfolger von C. G. Jung formuliert das so: Wenn ich in meinem Innersten ein Mörder bin, muss ich mir das bewusst machen. Man leidet am eigenen Schatten, aber man darf ihn nicht ausleben – das ist meine ethische Aufgabe. Durch das Bewusstmachen habe ich die Chance, den Mörder in mir nicht auf einen Menschen oder eine Gruppe zu projizieren, der/die tatsächlich Mörder sind. Das heisst natürlich nicht, das ich deren Taten nicht verurteilen soll, aber die Qualität des Urteils ist differenzierter, als wenn ich meine eigene destruktive Seite nicht kenne und als Projektion an anderen auslebe.

Schuld in der Antike

C. G. Jung hält fest, dass im frühen Christentum sich der Mensch seiner Schuld bewusst war. Dabei traten die Christen in einen moralischen Aufstand gegen die antike Verrohung der Gesellschaft. Es war ein moralischer Aufstand der Ärmsten, ein Aufstand der Sklaven. Denn in römischer Zeit fanden grausamste Kriege statt, Millionen von Frauen und Männern waren versklavt und in den Amphitheatern wurden für Schaulustige Menschen wilden Tieren vorgeworfen oder auf andere Weise bestialisch getötet.

www.lsg.musin.de

aus www.lsg.musin.de

Im frühen Christentum war brüderliche Liebe das oberste Gebot:

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
(I. Joh. 4,16)

Eigene Sünden wurden gebeichtet. So heisst es im Ersten Johannesbrief:

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. (I. Joh. 1,8)

Johannes Evangelist

Was Sünde ist, musste man dem Christen in der Antike nicht erklären, sie war überall und wurde auch als solche empfunden. Mit dem Bekennen der eigenen Sünden blieben sie bewusst und sanken nicht als Schatten ab ins Unbewusste.

Neben dem frühen Christentum gab es auch andere religiöse Strömungen, die moralische Massstäbe setzten, so der Mithraskult.

Tilman Riemenschneider: Johannes sinniert über seinem Evangelium

Aber auch die Mysterienreligion von Isis und Zeus-Serapis (Osiris) spielte in der Antike eine grosse Rolle und leitete die Menschen in Zucht und Ordnung an.

Ein berühmtes Beispiel für den moralischen Anspruch der Isis-Serapis-Religion an seine Anhängern und Anhängerinnen ist der berühmte Roman „Metamorphosen oder der Goldene Esel“ von Lucius Apuleius (2. Jh. n. Chr.)

Der Romanheld Lucius wurde zur Strafe für seine erotische Beziehung zu einer Dienstmagd in einen Esel verwandelt und erlebte in dieser Gestalt ein abenteuerliches Leben. Am Ende schlief er mit einer liebestollen Frau, die seine sexuellen Künste als Esel in höchsten Tönen lobte. Darauf hätte er öffentlich mit einer Ehebrecherin schlafen sollen. Das war dem Esel dann doch zu viel, und er bat die Göttin Isis, seinem Leben ein Ende zu bereiten. Doch die Zeit seiner Strafe war um und Lucius wurde wieder in einen Menschen verwandelt.

Lucius in 'Metamorphose'
Lucius bei seiner Verwandlung
in einen Esel durch einen Zaubertrunk

C. G. Jung schreibt vor mehr als hundert Jahren: Heute erfährt sich das Ich zu ideal. Wenn eine Krise auftaucht, wird der Schatten der Gesellschaft belebt. Der Schatten der Gesellschaft ist definiert als die Summe der unbewussten Schatten jedes einzelnen. Die kollektive Schuld verbindet sich mit dem Bösen des Unbewussten. Dabei erhält der mühsam antrainierte Deckel der Zivilisation Risse, archaische Energien werden entfesselt und überfluten das Bewusstsein. Da ist nur noch ein «Fressen und gefressen werden», oder «ein Jagen und gejagt werden». Ein archaisches Motiv für Krieg und Zerstörung, das seit Millionen von Jahren in der Natur vorherrscht.

Krieg

Das eigentliche Problem ist, wenn der Schatten nicht als zu mir gehörend erkannt wird, wird er ausserhalb von mir auf eine Person oder einen Gegenstand projiziert. Das sieht man heute im Krieg zwischen dem Westen und der islamischen Welt.

Auf beiden Seiten wird Schatten auf den anderen projiziert: der Gut-Mensch Amerika sucht seine Feinde zu töten und trifft in erster Linie unschuldige Zivilisten. Oder beim IS (dem Islamischer Staat) ist es ja nicht so, das nur muslimische Männer kämpfen sondern auch Europäer mit christlichem Hintergrund.

Krieg unter Obama

Obamas alter Krieg aus inge09.blog.de

Auf beiden Seiten wird Schatten auf den anderen projiziert: der Gut-Mensch Amerika sucht seine Feinde zu töten und trifft in erster Linie unschuldige Zivilisten. Oder beim IS (dem Islamischer Staat) ist es ja nicht so, das nur muslimische Männer kämpfen sondern auch Europäer mit christlichem Hintergrund.

Zusammenfassung "Schuld"

Halten wir fest, das Unbewusste ist Bewahrer aller durchschnittlichen Erfahrungen der Welt. Aber was sind die hauptsächlichen Erfahrungen? Ich würde sagen:

  • Erhaltung des eigenen Lebens
  • Erhaltung der Art als Gemeinschaft
  • Ausbrüten und Aufzucht von Nachkommen

Auf der anderen Seite:

  • Fressen und gefressen werden
  • Jagen und gejagt werden
Dinosaurier

Langhals-Dinosaurier «Hans-Jakob Siber»,
zu besichtigen im Aathal Kanton Zürich
aus: www.news.ch

Diese zwei Seiten bedingen sich. Es ist für uns daher eine Frage, wie wir damit umgehen. Zum Beispiel, wenn in der Wirtschaft die einen immer reicher und die anderen immer ärmer werden, dann ist das Motiv «fressen und gefressen werden» stärker als das Motiv «Erhalten der Art als Gemeinschaft».

Anima / Animus

Hinter oder neben dem Schatten wird die gegengeschlechtliche Seelenhälfte belebt, bei einem Mann also die weibliche Seelenhälfte, die Anima, bei einer Frau die männliche Seelenhälfte, der Animus.

Im Buch „Symbole der Wandlung“ will C. G. Jung zwar explizit die Psychologie von Miss Frank Miller darstellen, im Grunde setzt er bei seinen Betrachtungen die Psychologie eines Mannes voraus und scheint sich bei der Interpretation von Dr. Faust und dem biblischen Hiob wohler zu fühlen als sich mit der weiblichen Psychologie von Miss Miller auseinanderzusetzen.

Miss Miller trifft auf den Seemann, der in ihrer Seele den Animus belebte. Diese Animus-Figur fällt mit dem Vater-Imago zusammen. C. G. Jung kommt auf das Gedicht von der "Motte, die sich nach der Sonne sehnt" spontan auf Dr. Faust von J. W. von Goethe zu sprechen, der sich auf der Höhe seiner Karriere nach dem Licht der Sonne sehnt, nach der Sonne nicht als Vaterfigur sondern als Grosse Göttin. Denn Faust vertritt als Wissenschaftler selber den archetypischen Vater auf Erden und zwar bis zum Überdruss und jammert am Anfang seines Auftritts:

Habe nun, ach! Philosophie, Juristerey und Medicin, nd leider auch Theologie! Durchaus studirt, mit heißem Bemühn. Da steh’ ich nun, ich armer Tor!

Aus der Sehnsucht Fausts nach der Grossen Mutter ergibt sich dann das sexuelle Begehren, das er mit Margarethe auslebt ohne dabei die letzte Erfüllung zu finden. C. G. Jung behandelt aber das Licht, die Sonne grundsätzlich als männliche Grösse.

Und was den Animus einer Frau angeht, dieser drückt sich nach der Lehre von C. G. Jung grundsätzlich weniger erotisch aus als die Anima beim Manne. Und was mir bei Miss Miller auffällt, ist wie sie um die Akzeptanz ihres weiblichen Ichs gegen die Vereinnahmung von Männern kämpft. Aber dafür fehlt C. G. Jung den Blick, im Gegenteil, er misst sie knallhart an seiner patriarchalen Ideologie.

Dr. Faust

Im Gegensatz zu Miss Miller tritt dem Faust kein Animus entgegen sondern die Sonne als übermächtige weibliche Gestalt. Das Unbewusste trifft ihn im Bild der «Abendsonne» mit grosser Wucht und kompensiert damit sein extrem einseitiges Bewusstsein als Universalgelehrter.

Faust im Studierzimmer

Faust im Studierzimmer
von Georg Friedrich Kersting, 1829

Als solcher vertritt er den Grossen Vater und schafft durch seine Studien seine theoretische Welt.

Im Prolog zu Faust nennt der HERR, also Gott, den Faust «meinen Knecht». Damit drückt Gott ein inniges Verhältnis zwischen sich und diesem Mann aus. Und ein männlicher Gott kann theologisch wohl nur von einem Mann inkarniert werden.

Der «Knecht Gottes» ist in der Theologie bedeutend. Im Buch Jesaja 40-55 ist der «Knecht Gottes» eine tragische Figur, die als gebrochener, schweigender Mensch die Völker zu Gott führen soll. Im Neuen Testament wird Jesus Christus mit dem «Knecht Gottes» verglichen.

Der Grosse Vater

Halten wir fest: „Denken“ und „Wissenschaft“ ist dem Archetyp des Grossen Vaters zugeordnet. Der Grosse Vater ist ein unbewusster Komplex, der sich, wie bereits erwähnt, in Motiven des Schöpfers und des Machers ausdrückt. Deshalb bezeichne ich ihn gerne als den «Ewigen Macher».

Neben dieser positiven Seite als Schöpfer hat der Grosse Vater auch eine negative Seite, auf die C. G. Jung betont hinweist: Kein Gott ohne Satan. Dies zeigt er am Beispiel von Goethes Faust. Denn die ganze Tragödie von Faust ist kein Zufall sondern wurde bereits am Anfang, im Prolog vom (göttlichen) HERRN mit Mephisto eingefädelt.

Der Herrn und Mephisto

Der HERR

Kennst Du den Faust?

Mephistopheles

Den Doktor?

Der HERR

Mein Knecht!

Mephistopheles

Was wettet Ihr? Den sollt Ihr noch verlieren! Wenn Ihr mir die Erlaubnis gebt, Ihn meine Strasse sacht zu führen.

Der HERR

Solange er auf der Erde lebt, So lange sei dir’s nicht verboten. Es irrt der Mensch so lang er strebt.

Mephistopheles

Da dank ich Euch; denn mit den Toten hab ich mich niemals gern befangen. Am meisten lieb ich mir die vollen, frischen Wangen. Für einem Leichnam bin ich nicht zu Haus; Mir geht es wie der Katze mit der Maus.

Der HERR

Nun gut, es sei dir überlassen! Zieh diesen Geist von seinem Urquell ab und führ ihn, kannst du ihn erfassen, auf deinem Wege mit herab, Und steh beschämt, wenn du bekennen musst: Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst

Es geht hier also um die Wette zwischen Gott und dem Satan, ob die Seele Fausts an den Satan verloren geht.

Gott und Satan

Der Deal zwischen Gott und dem Satan ist ein klassisches Thema in der Bibel, etwa bei der Auseinandersetzung von Micha Ben Jimla mit den 400 Propheten im I. Buch der Könige, Kapitel 22.

C. G. Jung bezieht sich auf Hiob, einem gerechten Mann, der plötzlich alles verliert, seine Kinder und seine Herde. Dann wurde er von schweren Krankheiten heimgesucht. Er fordert Gott heraus gegen all den Rat seiner Freunde. Was er nicht weiss, ist das Gespräch zwischen Gott und dem Satan in der himmlischen Ratsversammlung vor seinem Unglück. Auch hier ist es Jahwe, der als erster den Namen Hiobs erwähnt:

Und der HERR sprach zum Satan: Hast du auf meinen Diener Hiob geachtet? Auf Erden ist keiner wie er: Er ist schuldlos und aufrecht, er fürchtet Gott und meidet das Böse.

Der Satan aber antwortete dem HERRN und sprach: Ist Hiob ohne Grund gottesfürchtig? Hast du nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum beschützt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und seine Herden haben sich im Lande ausgebreitet. Doch strecke deine Hand aus und taste seine ganze Habe an – wenn er dich dann nicht ins Angesicht lästert!

Da sprach der HERR zum Satan: Sieh, alles, was er hat, ist in deiner Hand. Nur gegen ihn selbst strecke deine Hand nicht aus! Da entfernte sich der Satan vom Angesicht des HERRN.

Hiob

Rembrandt, Hiob, seine Frau und seine Freunde
(Hiob 1,6-12)

Fazit

Für den Menschen ist der Grosse Vater relevant als archetypisches Ich. Denn der Mensch, genauer der patriarchale Mensch widerspiegelt die Struktur des Grossen Vaters auf irdischer Ebene. Betrachten wir einmal die Struktur des Grossen Vaters, wie wir ihn aus dem Alten Testament kennen mit unserem Verhalten heute:

Gott als numinoses Überich:

  1. Gott hat die Welt erschaffen
  2. Gott ist ständig unterwegs
  3. Gott ist ein zorniger Gott
  4. Gott droht ständig, das Land zu vernichten, zu verbrennen oder zu versengen

der patriarchale Mensch

  1. Der Mensch erschafft sich die Welt nach eigenen Kriterien
  2. Unsere Mobilität scheint grenzenlos.
  3. Der Mensch erforscht die Welt aggressiv.
  4. Die Erderwärmung durch den Menschen ist Tatsache. Sie zerstört die Erde.

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Text und Design: Esther Keller-Stocker (Schweiz)
Leicht revidiert im Dezember 2017