Kommentar zu 'Symbole der Wandlung'

bearbeitet von Esther Keller-Stocker

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'Himmel und Erde' von Lord Byron

Bemerkung

Das Thema «Himmel und Erde» behandelt C. G. Jung in «Symbole der Wandlung» von Seite 144 bis 154. Hier finden Sie auch Ausschnitte des Gedichts in englischer Sprache, die deutsche Übersetzung von Otto Gildemeister aus dem Jahr 1866 im Anhang des Buches. Wenn Sie das ganze Gedicht lesen möchten, finden Sie die englische Version im Internet unter archive.org. Die deutsche Übersetzung kann ebenfalls heruntergeladen werden. Da Herr Gildemeister bei seiner Tätigkeit als Übersetzer manchmal selber zum Dichter wird, bin ich bei mir wichtigen Stellen dazu übergegangen, die Übersetzung selber in die Hand zu nehmen.

Von der Motte zur Herrlichkeit Gottes

'Christus' von Heinrich Hofmann'

C. G. Jung geht aus vom Gedicht „Motte und Sonne», das Miss Miller aufgrund eines Erlebnisses im Zug von Genf nach Paris geschrieben hatte. Da sass sie nachts im Abteil und beobachtete, wie eine Motte um das spärliche Licht einer Lampe flatterte, bis sie in der Hitze der Glühlampe verbrannte. Das Gedicht wurde weiter oben bereits erwähnt. In der Motte sieht sich Miss Miller.

«Christus» von Heinrich Hofmann, 1889 aus wikimedia.org

Im Gedicht, das sich ihr da aufdrängte, wandelte sich das fahle Licht im Zug-Abteil zur Sehnsucht nach der Herrlichkeit Gottes. Das absolute Licht, die Sonne, will sie erhaschen und dann sterben wie Myriaden von Motten, Myriaden von Menschen, die das gleiche Schicksal erfasste. Nach C. G. Jung kommt in diesem Gedicht die Libido zum Ausdruck, die sich nicht in der konkreten Sexualität auslebt sondern regressiv das Bild Gottes oder genauer das des Sonnenhelden belebt, «den ewig jugendlich schönen, feuerlockigen und strahlengekrönten Sonnenhelden», der für die Sterbliche unerreichbar ist.

'Spring breeze

Als solcher wandelt er um die Erde, lässt dem Tag die Nacht folgen, dem Sommer den Winter, dem Leben den Tod. Und immer wieder ersteht er in verjüngter Pracht und leuchtet neuen Generationen.

Ein Motiv, das in der Antike mit den sterbenden und wieder auferstehenden Göttern wie Osiris, Tammuz, Adonis und Christus tief verankert war.

'Spring breeze' von William Adolphe Bouguereau
aus Pinterest

Das sehnsüchtige Begehren nach dem Unsterblichen ist das Feuer, das sowohl wohltätige wie zerstörerische Kräfte entwickelt. C. G. Jung betont, dass eine solche Leidenschaft Angst einflösst, entweder das heftige Begehren an sich oder die Folge daraus. Darauf betont er, dass Leidenschaft Schicksale herbeiruft und Unwiderrufliches schafft. – Ja, das ist so! und in einem Patriarchat tragen vor allem Frauen die Folgen. Dies zeigt er selber am Schicksal Margarethes in „Faust“, die in ihrer Notsituation ihr Kind und sich selber tötet. Aber das interessiert C. G. Jung nicht sondern vielmehr wie Faust, ein von Begehren verzehrter Mann zum grossen Heiler und Retter aufsteigt während Margarethe froh sein muss, wenigstens im Tode von ihren Sünden freigesprochen zu werden.

Wie das Schicksal aufgrund sexuellem Begehren zuschlägt, kenne ich von meiner Mutter, die in Armut drei Kinder aufzog, während mein Vater immer bekannter und reicher wurde. Oder eine Patientin von mir mit zwei kleinen Mädchen, die sich von ihrem Mann, einem Rechtsanwalt, scheiden liess, weil sie seine zahlreichen Seitensprünge nicht mehr ertrug. Wie hatte er, der Anwalt, sie mit den Alimentenzahlungen schikaniert, um sie zu zwingen, wieder zu ihm zurückzukehren. Oder die Lehrerin, die ich jetzt kenne. Sie hat vier Kinder grossgezogen und ihren kranken Ehemann versorgt. Jetzt lebt sie von einer gekürzten Rente.

Miss Miller findet im Gedicht „Himmel und Erde“ eine Bestätigung zu ihrem Gedicht, in dem sie die Ähnlichkeit ihres mit dem von Lord Byron hervorstreicht. Sie schreibt:

Ich hatte eine Auswahl von Stücken Byrons gelesen, die mir sehr gefielen und eindrücklich blieben. Übrigens ist der Rhythmus meiner zwei letzten Verse „for I, the source…“ und dem zweier Byronschen Verse sehr ähnlich: «Now let me die as I have lived in faith. Nor tremble tho’ the Universe should quake!»

C.G. Jung hält fest, dass sich mit diesem Satz die Todesphantasie von Miss Miller bestätigt. Aber er geht mit keinem Wort darauf ein, dass sie die Strophen von Lord Byron mit ihren eigenen aus „Motte und Sonne“ vergleicht. Damit will sie doch sagen: „Seht her! ich kann das auch!“ Der Satz scheint mir ein Indiz für ihr Ringen um die Bedeutung ihres weiblichen Ichs zu sein, das sich in ihrer Ausbildung und ihrem Studium ständig von einem männlichen Ich und seinen Leistungen konfrontiert und entwertet sieht.

Mädchen

Sie als weiblicher Mensch ist doch auch jemand, kann das, was Männer leisten, auch! – auf ihre – weibliche Art! Für sie heisst das im Okkulten und im Wachtraum, da das „Männliche“ bei einer jungen Frau im Bereich des Halb- und Unbewussten liegt, so jedenfalls die Lehre von C. G. Jung.

An ein weibliches Ich, das den zaghaften Versuch zur Eigenständigkeit wagt, interessiert C. G. Jung gar nicht. Er interessiert sich einfach für ihre Notizen, um daran die männliche, seine eigene, Psyche aufzuarbeiten und gleichzeitig das weibliche Ich zu entwerten. Auch im Gedicht «Himmel und Erde» geht es ihm um dieses Schema.

Das Gedicht 'Himmel und Erde'

Das Gedicht selber bezieht sich auf die Bibelstelle I. Mose 6, nach der die Göttersöhne die schönen Töchter der Menschen sahen und sie sich zu Frauen nahmen (V1f.). Aus dieser Verbindung wurden hochberühmte Helden geboren, die Riesen, die in der Bibel positiv bewertet werden (V. 4). Dann folgt der Satz:

Der Herr aber sah, dass die Bosheit des Menschen gross war auf Erden und dass alles Sinnen und Trachten seines Herzens allezeit nur böse war (I. Mose 6,5).

Dieser Satz ist in der Bibel der Auftakt zur Sintflut, eine Sintflut, die alle Menschen vernichten soll – ausser Noah! Denn er war „gerecht und vollkommen unter seinen Zeitgenossen“ (I. Mose 6,9). Mit dem Hinweis „vollkommen unter seinen Zeitgenossen“ wollte der alttestamentliche Redaktor sagen: Na ja, Noah war gerecht zu seiner Zeit. Heute würde er diese Anforderung wohl nicht mehr erfüllen!

Gott befahl nun diesem Noah eine Arche zu bauen, in die er je ein männliches und ein weibliches Tier (Opfertiere je 7) einlud. Ebenfalls auf die Arche kamen seine Ehefrau und die drei Söhne Sem, Ham und Jafet ebenfalls mit ihren Frauen. Die Namen der Frauen sind nicht bekannt.

Lord Byron setzt mit seinem Gedicht, das er «a mystery» nennt, in der Nacht vor der Sintflut an. Die Arche ist gebaut und Noahs jüngster Sohn Japhet, ein Jugendlicher, der in seine Cousine zweiten Grades verliebt ist.

Ich werde das Gedicht nun etwas ausführlicher behandeln, denn was ich da lese, ist erstaunlich und entspricht eigentlich nicht dem, wie es C. G. Jung sieht. Was mich am Gedicht begeistert, ist wie der Dichter die Optik laufend verschiebt je nach Situation und Person. C. G. Jung liest es patriarchalisch, also vom gerechten Noah aus und schert sich nicht um die anderen Sichtweisen, wie es Lord Byron tut.

Erste Szene

Die erste Szene von «Himmel und Erde» beginnt im waldigen Kaukasus-Gebirge in der Nacht vor dem Tag der Sintflut. Die beiden Schwestern Anah und Aholibama warten vor dem Zelt ihres schlafenden Vaters auf ihre Engel Azaziel und Samiasa, die demnächst herabschweben sollen. Anah macht sich Gedanken darüber, ob ihre Liebe zu einem Unsterblichen Schuld bedeutet:

Oh Schwester! Ich lieb‘ Azaziel mehr als … ach so sehr! Was wollt‘ ich sagen! – dieses Herz wird gottlos.

Worauf Aholibamah entgegnet:

Und ist es gottlos himmlische Naturen zu lieben?

Anah

Ach, Schwester, ich – ich liebe Gott weniger, seit mich sein Engel liebt. Das kann nicht gut sein. Zwar, ich bin mir nicht Unrechts bewusst, doch fühl‘ ich tausend Ängste, die nicht von Gutem zeugen.

Aholibama hält ihr vor:

Dann vermähl‘ dich einem Sohn des Staubes, - grab und spinn! Da ist der Japhet, der dich lange liebte, - heirat‘ und bringe Staub zur Welt! (S. 145f.)

Zwei Mädchen mit Spindel

Den Garten beackern und mühsam die Wolle zu Faden spinnen und dabei Kinder gebären, von denen es in der Bibel heisst: „sie wurden den Menschen geboren“ (I. Mose 6,1) ohne die Frauen zu erwähnen. Das ist das Los von Myriaden von Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft so bedeutungslos wie Mücken und Motten.

Höchster Punkt der Eisenbahnstrecke in der Sardarabadeben, Armenien, junge Mädchen stehen und spinnen, vor 20. Juni 1925 aus wikimedia.com

Im weiteren Gespräch zwischen Angst und Bangen geht es auch um die Frage nach Sterblichkeit und Unsterblichkeit. Dabei stellt Anah sich vor, wie sie als Sterbliche im Grabe liegt und von ihrem angebeteten Engel in Ewigkeit beweint wird. Doch Aholibama sieht es realistischer: Er wird sich eine andere nehmen! Was Anah grossmütig akzeptieren würde und - wie Miss Miller in ihren Gedichten -schwärmt sie wartend:

Seraph! Auf welchem Sonnenball dein hehrer Glanz auch thronen mag, ob in des Himmels blauen Fernen du wachest mit den sieben Sternen, ob Weltenchöre vor deinem strahlenden Flügelschlag fliehn durch das unbegrenzte All.

Aber da kamen sie ja schon, die Engel Samiasa und Azaziel.

Zweite Szene (A)

Stammbaum Adam-Japhet

In der zweiten Szene treten Irad und Japhet auf (S. 151). Nach der Bibel sind die beiden Cousins zweiten Grades, und Irad müsste eigentlich zumindest väterlicherseits der Bruder der beiden Mädchen sein. Im Gedicht wandert Japhet wie ein Irrer vor dem Zelt Anahs hin und her. Er liebt sie abgöttisch, wird aber von Irad aufgeklärt, dass sie einen anderen liebt.

Aber auch wenn sie einen anderen liebte, Japhet will sie retten vor den Fluten, die in Bälde die „Gefallenen“ vernichten werden:

O meine Anah! - In jener Schreckensstunde, welche weit der tiefe Brunnen öffnet, könntest du an diesem Busen ruhn, geborgen vor den Elementen, - diesem Busen der vergeblich schlug für dich, vergeblicher dann schlagen wird für dich – indes der deine … Sie mindestens, o Gott, verschone du! (S. 154)

Japhet bezeichnet Anah weiter als die Reine unter den Gefallenen, der Stern im Gewölk (S. 154). Dabei belebt er das Bild des geistig Weiblichen: die Sophia, die Weisheit, die unberührte Gottesgebärerin. Sie ist das Licht inmitten des anbrechenden Chaos, das es zu retten gilt. In seiner Vorstellung bricht das Chaos aus den „tiefen Brunnen“ hervor. Der tiefe Brunnen ist ein Symbol der gebärenden und verschlingenden Grossen Mutter. Daraus quillt das Wasser hervor, der „Ozean das Grab der Erde“. Der (Ur)-Ozean ist ein Bild der archaischen Vollkommenheit, in der alles eins ist. Der Herrscher über dem Ur-Ozean bezeichnet Japhet als Leviathan. Doch die Sintflut wird von Noah als «Strafe Gottes« aufgefasst, Leviathan ist also identisch mit dem Allmächtigen.

Japhets Bewusstsein befindet sich in einer Regression. Dabei wird Energie von seinem männlichen Ich aber auch vom numinosen Über-Ich, dem Gott als Allmächtigen, abgezogen, und der Archetyp der Grossen Mutter belebt, einerseits im Bilde der Anah als Manifestation der Sophia, andererseits in ihrer urtümlichen Form, in der Tiefe des Brunnens, der alles gebiert und alles zerstört. Die Energie der Regression belebt aber nicht nur den Archetyp der Grossen Mutter sondern auch das Bild des Ur-Ozeans, die archaische Vollkommenheit, die normalerweise im Schoss der Grossen Mutter verborgen, verschlossen ist und nun unter der Herrschaft des Grossen Vaters in Erscheinung tritt. Jetzt in der Regression bricht das Chaos hervor und zerstört das mickrige, mückenhafte Ich.

Wir werden im Laufe des Gedichts sehen, wie sich die Optik von der Mutter im Bild des Brunnens weg zum strafenden Grossen Vater im Bild der «Wolken am Himmel» verändert.

Mit diesem Schema ist auch zu erklären, weshalb Japhet plötzlich, quasi aus „heiterem Himmel“ zur Höhle will, dort, wo die bösen Geister hausen. Seine Verzweiflung führt Japhet also unvermittelt zu dieser Öffnung. Es ist wie ein Sog. In seiner Verzweiflung will er zur Mutter, zum Ur-Schoss als dem einzigen Ort, wo er Frieden findet, Frieden findet im Tod.

Vampire aus 'the Art of Stephen Gammell'

In der weiteren Rede verschiebt Japhet die Angst von der Höhle weg auf die unheimlichen Geister, die im Innern der Erde hausen. So muss er sich nicht mit der Höhle, dem Brunnen oder dem unheimlich zerstörerischen Aspekt der Grossen Mutter befassen sondern mit der Bedrohung, die von den unheimlichen Geistern

Vampire aus 'The Art of Stephen Gammell'

ausgeht, die aber doch als menschenähnlich erfahren werden.

Das Tabu der Grossen Mutter im Patriarchat kommt dann in der 3. Szene (A) zum Ausdruck. Da entwirft Japhet ein Bild der zukünftigen Welt, eine Welt im gleisenden Licht, das sich unter des Allmächtigen (männlich) Schwingen sammeln und die Hölle (weiblich) ins Nichts schwindet, also gelöscht wird (S. 163). Er denkt sich eine neu geborene Welt aus - ohne die Grosse Mutter, ein unvergängliches sündloses Paradies, indem sogar der Teufel Gutes tut.

Zweite Szene (B)

Während Japhet zur Höhle geht, tauchen Noah und Sem, Vater und Bruder Japhets auf (S. 155). Sem berichtet dem Vater Noah, dass Japhet normalerweise nachts das Zelt Anahs umstreicht:

Beduinenzelt

wie eine Taube ihr leeres Nest umflattert, vielleicht auch geht er durch den Wald zur Höhle, die in das Herz des Ararat sich öffnet. (S. 155)

Noah wundert sich. Denn er urteilt, dass das Zelt Anahs ein „schlimmer Ort“ sei, wo noch ärgere Wesen hausen als böse Menschen.

Noch immer liebt er die Tochter aus verfluchtem Samen, die er nicht frein kann, wenn sie ihn auch liebte, und sie verschmäht ihn! – Oh ihr Menschenherzen! Dass einer meines Blutes, der Alles weiss, das Schicksal und das Unheil dieser Tage, und dass die Stunde nah ist, so verbotenen Gelüsten fröhnen muss! Zeig mir den Weg; Man muss ihn suchen.

Anah ist die Enkelin Kains, der seinen Bruder Abel getötet hatte und deshalb zu diesen «noch ärgeren Wesen» gehört. Deshalb kann Japhet sie gar nicht heiraten, und sie ist für ihn genau so unerreichbar wie der Gottessohn Azaziel für Anah. Noah geht nun Japhet bei der Höhle suchen. Sem warnt ihn vor den bösen Geistern, doch Noah fühlt sich als Auserwählter Jehovas beschützt:

Fürchte nicht für mich: Die bösen Mächte haben keine Macht über Jehovas Auserwählte. Komm! (S. 155)

Wie Japhet eilt nun Noah zum «Höllenschlund des Kaukasus“ – wie er es nennt - , zur Höhle, zur Grossen Mutter, wo Reichtum und Zerstörung nahe beieinander liegen:

So liegen konkret in und um die Schlünde des Kaukasusgebirges Eisenerze, die im Altertum eine industrielle Revolution ausgelöst hatten. Noch im 18. Jh. n. Chr. berichtete ein Engländer über Eisenerze, die noch immer überall herumlagen. Heute bohrt man nach Erdöl und Erdgas. Die Reserven von Erdöl schätzt man auf 200 Milliarden Barrel. Der Kaukasus gehört demnach zu den reichsten Erdöl-Lager der Welt.

französischer Katastrophen-Helfer

Andererseits ereignen sich im Kaukasus immer wieder grosse Erdbeben. Das Erdbeben vom 7. Dezember 1988 mit Stärke 7 kostete mehr als 25‘000 Menschen das Leben, rund 20‘000 wurden verletzt und mehr als eine halbe Million Menschen obdachlos.

französischer Helfer mit seinem Suchhund nach dem Erdbeben vom 11.12.1988,
aus wikimedia.com

Noah ist der Auserwählte Jahwes und vertritt damit die göttliche Ordnung, die patriarchale Wertung von richtig und falsch, gut und böse. Und er sieht in Anah nicht eine eigenständige Person sondern die Enkelin eines Brudermörders. Er nimmt sie in Kollektivhaft, und deshalb wird sie in der Sintflut umkommen.

Als Gerechter erlebt Noah seinen Schatten als die Anderen, die Gefallenen oder wie bei der Familie Anahs als «noch ärgere Wesen als böse Menschen». Die bösen Mächte haben keine Macht über den Auserwählten. Das heisst keine Aufarbeitung seines Schattens, und deshalb wimmelt es in seiner Umgebung von drohenden Geistern als Manifestation nicht verarbeiteter Inhalte.

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Text und Design: Esther Keller-Stocker (Schweiz)
Leicht revidiert im Dezember 2017