Schreibfeder

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Sehr geehrte Frau Keller:

Da sie um Anregung baten, hier mein Ergebnis:

Alfred Adler betont, "dass beide Geschlechter nach dieser gefühlsmässigen Hierarchie werten", - was Ich auf das Umfeld Herrn Adlers, mglw. auch auf die Zeit seiner irdischen Existenz zurückführe, - in welcher Er das vermutlich so erlebt hat, und Ihm offensichtlich zu wenige widersprachen. -

Mit etwas Abstand wird einem das Absurde dieser Behauptung bewusst:
Die Begriffe: Lust, Sieg, Wissen, Reichtum, Kunst, Reinheit, Leben und Ansehen
- haben ja wohl beim besten Willen nichts mit den Geschlechtern zu tun. -

Mir ist neu, dass Männer öfter Lust empfinden, öfter Siege erringen, mehr Wissen besitzen,
reicher sind, künstlerischer veranlagt, oder gar reiner, lebendiger oder angesehener...
- Das ist der grösste Unsinn, den Ich je gelesen habe, - natürlich mag es Denker gegeben haben, die zu derartigen Ergebnissen kamen, aber es ist mir schleierhaft, warum man sie heute noch beachtet. -
- Es mag Zeiten gegeben haben, in denen die Männlichkeit es nötig hatte, Ihre eigene Erbärmlichkeit hinter derartigen Ergüssen zu verbergen, - Ich habe das Glück, derartiges nicht mehr erlebt zu haben, und würde solche Männer auch nicht in meinem Freundeskreis dulden. -
Und auch Unlustgefühle, Furcht vor Erniedrigung, Gefühle der Unwissenheit und Desorientierung, Entbehrungsgefühle, Kränklichkeit, Todesgefahr, Uneinigkeit oder Herabgesetztheit, - sind, wie heute wohl jeder weiss "Teile des natürlichen Empfindens jedweder Individualität", - welcher Geschlechtlichkeit sie auch angehören mag. - Ich muss mich wirklich fragen, was dieser Mann konsumiert haben muss, um zu solchen Ergebnissen zu kommen ? In jedem Falle wünsche Ich ihm nach dieser Hinterlassenschaft eine Wiedergeburt im Kreis dementsprechend strenger Damen, damit Ihm klar wird, was er da eigentlich produziert hat, - wie weit ein solcher Interpret jedoch von einem "Persönlichkeitsideal" entfernt sein muss, geschweige denn von einer "göttlichen Quelle", - ist für mich nicht mehr ganz nachvollziehbar. -

*
Was aber bedauerlicherweise für diesen Nonsenserguss unter den Tisch fällt, - und in der Tat interpretiert gehört, ist die Frage, "WAS EIN ÜBER-ICH EIGENTLICH IST"...
Und das ist weit lehrreicher, komme Ich doch zu folgendem Ergebnis:
Unter einem "ICH" verstehe Ich "die Summe all der Qualitäten, die eine Individualität, - bei ausreichender Selbstsuche, - und nur dann, - in Sich Selbst wiederfindet". -
Das sind positive und negative Qualitäten, - enthalte Ich sie, sprich: "finde Ich sie in mir vor", - sind sie "Teil meines Ich". -
Unter einem "ÜBER-ICH" verstehe Ich infolge, - "die Summe all der Qualitäten, die eine Individualität, - wiederum ausreichende Selbstsuche voraussetzend:

a. - "An positiven Qualitäten sich anzueignen versteht", und somit "ÜBER SICH SELBST HINAUSZUWACHSEN VERSTEHT", - und:

b. - "an negativen Qualitäten zu ertragen hat", sprich: Von denen es "ÜBERNOMMEN WIRD", - wie z.B. Jähzorn. -

Natürlich ist dieses "Über-Ich" ein "Teil meines Ich", - denn in beiden Fällen "enthalte Ich ja diese Qualitäten". - Als "UNTER-ICH" könnte man in diesem Sinne "die Entwicklungsstufen verstehen, die wir durchlaufen, bis wir ein "ICH" ausgebildet haben. - Ein "Ich" haben wir ausgebildet, sobald wir "ZU´R SELBSTSUCHE IMSTANDE SIND". -

*
So es sie interessiert, - sind Sie gerne auf mein Board eingeladen: NEXBORD

Mit lieben Grüssen, - Adamon. - 29.04.2010
 

alles hier:

ihr seid alle krank.sowas zu schreiben wird nur von satan inspiriert.

Vorname:egal Name: egal email: egal@ch, 14.04.2010


Liebe Esther Keller,
Als erstes wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein erfülltes Osterfest. Es ist ja das zentrale Fest der Christen. Natürlich wird die Auferstehung angezweifelt. Auferstehung gibt es aber schon viel früher, sogar im alten Testament, wenn auch nicht wie bei Jesus. Wenn alles nur eine Illusion wäre, denke ich, hätte sich der Glaube längst in Luft aufgelöst... Das ist das Tröstliche bei der Altertumsforschung, auch in bescheidenem Rahmen, wie ich sie betreibe.

Zu Ihren letzten Veröffentlichungen kann ich noch nicht viel melden. Ich versuche immer noch, Jean Gebser zu verstehen. Es ist halt nicht möglich, sich in das vorbewusste oder unbewusste Denken einzufühlen. Vielleicht habe ich einmal ein Ahaerlebnis.

Bei den alten Nordstämmen, ich vermeide absichtlich den übel missbrauchten Begriff der Germanen, waren oft Frauen mit der Gabe der Weissagung ausgestattet. Jeder Held hatte eine Art Beschützerin, eine Fülgia, oder wie sie sonst heisst... Im alten Testament kommen solche Frauen nur verschämt vor, wie bei Saul.

Ich verstehe, warum viele Moslems jede Hinterfragung des Korans strikte ablehnen. Das würde wohl ebenso viele Fragen für die Gläubigen aufwerfen, wie unser hinterfragtes und kritisiertes Christentum.

Ein wirklicher Glaube spricht für sich selber. Das hoffe ich wenigstens.

Ein verordneter Glaube ist Diktatur. Die Auswirkungen gipfeln in irgend einer Hitlerfigur.

Darum glaube ich nach wie vor an die Realität von Jesus. Wenn wir diese auch nicht voll und ganz erfassen können. Dazu braucht es eben das integrierte Bewusstsein, wie Jean Gebser darlegt.

Freundliche Grüsse Gilda Gall



SchreibfederKommentar

ich habe mir die Seiten mal angeschaut, ich dachte: mal kurz darüber fliegen…………
………….jetzt sind 2Stunden rum.

Ich habe dein Vorwort, die Leserbriefe, Ausschnitte aus den Aufsätzen und das Huhn mit Hühnchen gelesen. Für mich ist Vieles zu schwer(mir fehlt das Wissen), doch finde ich immer wieder Teile, die ich gefühlsmässig unterschreiben würde.

Ich war als Kind schon ein starker Gefühlsmensch und hatte somit schon sehr früh meine Mühe mit der Kirche. Mein Gefühl sagt mir, dass man den Mann nicht der Frau unterordnen kann und auch nicht umgekehrt. Meine Erfahrungen sagen mir, dass das Verlangen der Unterdrückung bei den Männern eindeutig grösser ist. Ich stelle mir auch die Frage warum? Ich bin mir sicher, dass wir Frauen in sehr vielem besser sind als die Männer (nicht, dass ich da stolz drauf wäre, habe ich einfach festgestellt). Aber eines ist den Männern klar, wenn alle Frauen wissen, dass sie selbstständig, stark, überlegen, fühlender….sind, haben die Männer sehr schlechte Karten. Ich finde den Weg: „Wir halten die Frauen flach“ sehr simpel. Für die Männer die einzig richtige Lösung.

Aus deinem Text. „Aber wen bekämpft Jahwe eigentlich? Ich denke, es geht gar nicht um die Ehefrau, sondern um den blinden Fleck in Jahwe selbst.“ Das kannst du eins zu eins auf die meisten Ehen von heute übertragen. Alle Bosheiten, die den Frauen angetan werden, sind der Kampf der Männer gegen ihren blinden Fleck!

Die ganzen Sachen sind natürlich alle etwas kopflastig. Zu uns Menschen, auch denen, die das „schlaue Buch“ geschrieben haben, gehört aber auch ein Körper. Und dieser spielt natürlich ebenso, wie der Geist, eine Rolle.

Dazu gehören auch unsere Hormone, genau diese machen einen grossen Unterschied zwischen Mann und Frau, was viele Verhaltensweisen erklärt.

Du hattest gefragt, wie mir das Design gefällt: Super! Riesiger Aufwand, den du da betreibst. Farbwahl, Einteilungen usw. gefallen mir sehr gut. Ich werde sicher noch mehr von dir lesen, wenn ich auch nur die Hälfte verstehe.

„Unser Fühlen artet in Denken aus, und das ist unser Ende“ ?

Danke, hat mich sehr gut unterhalten, in den letzten 2 Stunden.

Gruss Ute


Hallo Esther,

man sieht und spürt, dass dir deine Arbeit Spass macht. Das ist ein Geschenk! Manchmal fällt es den Leuten sehr schwer (wie deiner Patientin) heraus zu finden, was ihnen Spass machen könnte. Auch nicht schön anzuschauen, wenn so die Energie raus ist. Ich frage mich immer wann verlieren sie ihre Energie? Es gibt kein Kind ohne Energie, wo oder in welchem Alter geht die Energie verloren? Kann man diese Menschen wieder an schupsen?

Und wie du sagst, hinter jeder Arbeit, Leidenschaft, Hobby…steht ein Anfang. Dieses sich Bemühen ist es was es ausmacht. Ich tue was! ich leiste was! ich bringe was in Bewegung! Und diese Bewegung hat Folgen, meist schöne. Feedback von anderen, interessante Gespräche, Kontakte, neue Anregungen…
Und wenn es dann mal läuft, dann läufst (Smiley).

Und jeder auf seiner Ebene. Man sollte sich auch nie mit anderen vergleichen. Meine Frage ist: was will ich? Kann ich es mit meinen Fähigkeiten umsetzen oder einfach mal probieren?

Na, geht es vorwärts beim Zeichnen? Macht es Spass?
Liebe Grüsse Ute
www.ute-cavelti.ch

guten Tag,

sie schreiben.: Doch damit ist sie nicht einfach weg, sondern erscheint genau dort wieder, wo die Heilstat Gottes als allem Übergeordneten erscheint: Im Kreuzestod Jesu überwindet Gott seinen Zorn mit seiner Gnade. Gnade (charis) ist Ausdruck des hebräischen ra'chamaim (Erbarmen). Ra'chamaim ist der Plural von rächäm ("Mutterschoss"). Die Gnade Gottes ist in Römer 3,24 eine Eigenschaft Gottes, mit deren Hilfe Gott seinen Zorn hinter sich lässt.

Leider sien sie gepregt vom römisch -grichechen kristlisch..kultur kreis...ra'chamaim ; heist arabisch türkisch und richtiger RAHIM.... frauen geschlecht ...

auser dem was soll es ihrer schreiben bringen ....es wurde darüber thausendfach geschrieben....grüße (ohne Namen)

Esther: Raham heisst auch auf hebräisch "Mutterschoss" und in Mehrzahl rahaim "Gnade (Gottes"). Dies ist in jedem hebräischen Wörterbuch nachzulesen


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