Römer 3,24-26


von Esther Keller-Stocker

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Literaturhinweis

  1. Alfons Pluta, Gottes Bundestreue, S. 43ff. Ulrich Wilckens, EKK VI/1, S. 190; vgl. auch Michel, Kommentar, S. 146; Wonneberger, Syntax und Exegese, S. 264; Traditionsgut Kertelge V. 24-26a; Lohse, V. 25.26a; Bultmann, V. 24-26a; Goppelt, V. 25.26a; Friedrich, V. 25.26a; Stuhlmacher, V. 24-26a.
  2. J. Roloff, EWbNT II, Sp. 457; Wilckens, EKK VI/1, S. 191; A. Pluta, Bundestreue, S. 66. Karl Kertelge, Rechtfertigung bei Paulus, S. 55, Anm. 184
  3. vgl. z.B. Ez. 16; Jer. 18
  4. Ferdinand Hahn, Christologische Hoheitstitel, S. 234; Ernst Käsemann, Exegetische Versuche und Besinnungen, S. 96-100; A. Pluta, Bundestreue, S. 66. Karl Kertelge, Rechtfertigung bei Paulus, S. 55, Anm. 184
  5. Lade als Symbol der Grossen Mutter vgl. C. G. Jung, "Symbole der Wandlung", GW5; Erich Neumann, "Die Grosse Mutter"
  6. Ulrich Wilckens, EKK VI/1 Römerbrief
  7. Gerhard Friedrich, Die Verkündigung..., S. 65f.; Bernd Janowski, Sühne als Heilsgeschehen
  8. Alfons Pluta, Gottes Bundestreue, S. 43ff. Ulrich Wilckens, EKK VI/1, S. 190; vgl. auch Michel, Kommentar, S. 146; Wonneberger, Syntax und Exegese, S. 264; Traditionsgut Kertelge V. 24-26a; Lohse, V. 25.26a; Bultmann, V. 24-26a; Goppelt, V. 25.26a; Friedrich, V. 25.26a; Stuhlmacher, V. 24-26a.
  9. Althaus, S. 32; Michelis, S. 146; Wonnenberger, Syntax und Exegese S. 202-277, bes. S. 266
  10. E. Käsemann z.B. zählt Erlösung durch Jesus Christus und überhaupt den V. 24 zum Hymnusfragment. Nach U. Wilckens übernimmt Paulus Apolutrosis aus einer dem hellenistischen Christentum geläufige Vorstellung.
  11. Büchsel, Apolutrosis/Lutrosis in ThWNT, Bd. I, S. 354
  12. Karl Kertelge, "Rechtfertigung bei Paulus", S. 54
  13. Strack-Billerbeck, Bd. III, S. 165 zu Römer 3,25. Kipper "sühnen" Ex. 25,17-22; 31,7; 35,12; 37,7-9; Lev. 16,2.13-15; Num. 7,89. E. Käsemann, An die Römer, S. 91
  14. Angaben bei Roloff in EWNT II, Sp. 455; Literaturangaben bei U. Wilckens in EKK VI/1, S. 190 A 529: Nach dem einen Belegt setzt das Volk auf Kos dem Kaiser Augustus ein Hilasterion. Nach dem zweiten liess Herodes nach der frevelhaften Öffnung des Davidsgrabes aus Angst vor Strafe ein marmornes Hilasterion aufstellen (Vgl. Jos. Ant. Par. 182)
  15. Rudolf Bultmann, Theologie des Neuen Testaments, S. 288ff.
  16. Lev. 16,6.11.15, vgl. Hebr. 9
  17. Vgl. z.B. A. Alt, Theologie des Alten Testamentes, S. 250
  18. Martin Dibelius, Die Lade Jahwes, S. 35, vgl. Fritz Stolz, Jahwe und Israel, S. 29: Es empfiehlt sich, bei der Erörterung dieser Fragen nicht mit einer Analyse der Ladeerzählung I. Sam. 4-7; II. Sam. 6 einzusetzen, weil möglicherweise einiges an Angaben über die Lade späterer Rückprojektion zu verdanken ist.
  19. Oder Jahwe soll über den Flügeln der Keruben geschwebt haben. Lev. 16,2; vgl. Num. 7,89; Ex. 30,6; Hebr. 9,5
  20. G. v. Rad, Theologie I, S. 252
  21. Fritz Stolz, Das erste und zweite Buch Samuel, S. 214: Jahwe Zebaoth ist der Kultname Gottes, wie er im Jerusalemer Heiligtum gebraucht wird, ebenso in "Jahwes und Israels Kriege", S. 46: Der Name der Lade gehört in die Jerusalemer Kulttradition
  22. z.B. Dibelius, die Lade Jahves, S. 40; Zobel ThWAT, I, Sp. 397; E. Kutsch, RGG IV, Sp. 198, aber auch O. Keel, Jahwe Visionen und Siegelkunst, S. 34; Fritz Stolz, Jahwes und Israels Kriege, S. 29"
  23. Hugo Gressmann, Die Lade Jahves und das Allerheiligste des Salomonischen Tempels, S. 20.
  24. Einige Exegeten gehen davon aus, dass Jahwe und „Lade“ ursprünglich identisch gewesen seien, z.B. E. Kutsch, RGG IV, Sp. 198, aber auch O. Keel, Jahwe Visionen und Siegelkunst, S. 34
  25. Gen. 50,26; Ex. 13,19; Jos. 24,32
  26. Hugo Gressmann, Die Lade Jahves, und das Allerheiligste des Salomonischen Tempels, 37ff.
  27. z.B. Albert Champdor, Das ägyptische Totenbuch in Bild und Deutung
  28. vgl. Hugo Gressmann, Die Lade Jahves, S. 10ff; Otto Eissfeldt hält die Lade für ein Heiligtum der Joseph-Gruppe in "Lade und Stierbild" S. 199
  29.  vgl. O. Keel, Jahwe Visionen und Siegelkunst, S. 180
  30. vgl. O. Keel, Jahwe Visionen und Siegelkunst, S. 33
  31. O. Keel, Othmar Keel, Jahwe Visionen und Siegelkunst, S. 40
  32. Vgl. meinen Aufsatz zu I. Mose 18
  33. Julian Morgenstern: The Ark, the Ephod and the Tent, Hebrew Union College Annual; Bd. XVII, 1942-43 und (Vgl. S. 203, der lokale ägyptische Festival der Göttin Bast "the mother of the cats") Bd. XVIII, 1943-44. Gegen Fritz Stolz, Jahwes und Israels Kriege, S. 163-171:
  34. Karl Kertelge, Rechtfertigung bei Paulus, S. 55, Anm. 184
  35. über den unbewussten Assoziationsmechanismus vgl. C. G. Jung, GW 2 oder C. A. Meier, Die Empirie des Unbewussten und C. G. Jung, Symbole der Wandlung GW 5
  36. Georg Fohrer Hrsg. von Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum Alten Testament 'bäthän"
  37. chägär: Wurf (Tiere)
  38. äläf: Rind
  39. G. von Rad, ATD 8, S. 16.124
  40. Lothar Perlitt, Bundestheologie des Alten Testaments, S. 152
  41. Morton Smith, Auf der Suche nach dem historischen Jesus, S. 95f.
  42. Marion Giebel, Das Geheimnis der Mysterien, S. 103f.
  43. Luise Schottroff, Silvia Schroer, Marie-Theres Wacker 'Feministische Exegese'
  44. Ewald Roellenbleck, Alma Mater und das Alte Testament, S. 100
  45. das Adjektiv az: stark; hart, trotzig, unverschämt
  46. Othmar Keel, Vögel als Boten, S. 32
  47. Othmar Keel, Göttinnen, Götter und Gottessymbole
  48. Z.B. Assurbanipal und die letzten assyrischen Könige bis zum Untergang Niniveh’s, Col IX. 1., S. 73f. Vorderasiatische Bibliothek, bearbeitet von Maximilian Streck.
  49. Vgl. meinen Aufsatz zu I. Mose 18
  50. Bettelheim, der Gebärneid der Männer in Die symbolischen Wunden
  51. Neumann, Die Angst vor dem Weiblichen, Eranos-Jb 1959
  52. Gaston Bachelard: Psychoanalyse des Feuers
  53. Robert von Ranke-Graves, Die Weisse Göttin, S. 185 Anmerkung 9
  54. O. Keel, Othmar Keel, Orte und Landschaften der Bibel, Bd. 2, S. 794-796; Fritz Stolz, Das erste und zweite Buch Samuel, S. 214. Nach O. Keel ist "Baale Jehuda" abhängig von Baala in I. Chr. 13,6 und wurde mit der Ortschaft Kirjath Jearim I. Sam. 7,1; I. Chr. 13,6 verknüpft.
  55. Fritz Stolz, Jahwes und Israels Kriege, S. 46: Der Name der Lade gehört in die Jerusalemer Kulttradition
  56. Joseph Henninger, Arabica Sacra, S. 72ff
  57. Friedrich Nötscher, altorientalische und alttestamentliche Auferstehungsglaube, S. 38ff: "Der Sarg gilt, auch schon in Pyramidentexten, als der Leib der Nut; indem der Tote also im Sarg oder im Grabe ruht, befindet er sich gewissermassen im Himmel; seine Wiedergeburt als Stern oder Gott am Himmel ist damit gesichert. Dementsprechend sind auf den Särgen später Texte und auch Bilder angebracht, welche auf diese Art der Wiedergeburt des Toten Bezug nehmen. Vom NR an trügt der Deckel des Sarges auf seiner Unter- oder Oberseite, zuweilen auch auf beiden Seiten, das Bild der Nut, manchmal findet es sich obendrein noch auf dem Sargboden."
  58. Hugo Gressmann, Die Lade Jahves, S. 36ff. denkt ebenfalls an einen Totenkult
  59. Leo Frobenius, das unbekannte Afrika, S. 69ff; Robert von Ranke-Graves/Raphael Patai, Hebräische Mythologie, S. 253
  60. S. 43, vgl. dazu die archäologischen Funde von Marija Gimbutas, die Sprache der Göttin
  61. Albrecht Alt, Kleine Schriften I, Der Gott der Väter S. 28f., die Landnahme der Israeliten in Palästina, S. 89ff. Vgl. Eckhard Lessing, Geschichte der deutschsprachigen Theologie von Albrecht Ritschl bis zur Gegenwart, Band 2, S. 176f.
  62. Dies geht schon daraus hervor, dass im Alten Orient und bei den Arabern das Haus mit Frau und somit mit der Grossen Mutter gleichgesetzt wurde. Vgl. Bauer, Kanaanäische Miszellen, "Eva" in ZDMG Bd. 71, S. 413. Oder die Frauen- oder eher Mutterclan-Namen Ohalibama = "Zelte der Kulthöhe", "mein Zelt ist erhöht" und deren Verkürzung "Oholiba nach Robert von Ranke-Graves/Raphael Patai, Hebräische Mythologie, S. 254, die als Machtzentrum "Jerusalem" und "Samaria" darstellt, welche sie in der patriarchalen Interpretation Ezechiels von Jahwe erhalten haben sollen.
  63. Isq kann sowohl "lachen" als auch "Geschlechtsverkehr haben" heissen, vgl. Gen. 26,8; Gen. 39,14ff.; Ex. 32,6; Ausführlich in meiner Interpretation zu I. Mose 18
  64. Robert von Ranke-Graves/Raphael Patai, Hebräische Mythologie, S. 253f.
  65. Thomas Römer, "Israels Väter", Untersuchungen zur Väterthematik im Deuteronomium und in der deuteronomistischen Tradition, 1990; John van Seters, Abraham in History and Tradition, S. 24
  66. Vgl. auch meine Interpretation zu II. Samuel 6
  67. Mircea Eliade, Die Religionen und das Heilige, S. 413 und Kosmos und Geschichte, S. 73f.
  68. Heinrich Valentin, Aaron, eine Studie zur vorpriesterlichen Aaron-Überlieferung
  69. Heinrich Valentin, Aaron – Eine Studie zur vorpriesterlichen Aaron-Überlieferung, S. 400
  70. A. H. J. Gunneweg in Heinrich Valentin, Aaron – Eine Studie zur vorpriesterlichen Aaron-Überlieferung, S. 22
  71. Robert Eisler, ein Neumonds- und Hüttenfestlied Davids aus dem salomonischen Buch „Buch der Lieder“; zu Psalm 19,2-7 und I. Kön. 8,12f. (53 LXX), S. 21
  72. Renate Laut, Weibliche Züge im Gottesbild israelitisch-jüdischer Religiosität, S. 59f.
  73. Weisheit 8,8,1-4; 9,4
  74. Vgl. auch den ägyptischen Sonnenhymnus in Jan Assmann, Re und Amun, S. 137: Auch ist die Einzigartigkeit und Verborgenheit Gottes im Alten Ägypten bereits im 13. Jahrhundert für den Sonnengott Amun-Re formuliert worden in Jan Assmann, Re und Amun, S. 191ff.
  75. Julian Morgenstern: The Fire Upon The Altar, Leiden 1963, S. 6ff. Wenn Hans-Peter Stähli in „Solare Elemente im Jahweglauben des Alten Testaments“ darauf hinweist, dass Jahwe „gewisse“ solare Elemente trügt, aber den Sonnenkult, wie ihn J. Morgenstern beschreibt, ablehnt, muss ich festhalten, dass er sein mentales Bewusstsein auch bei altorientalischen Könige voraussetzt. Das mentale Bewusstsein entwickelte sich nach Karl Jaspers zwischen 600 und 200 a., also in einer Zeit, als die Priesterschrift und das Alte Testament entstanden sind.
  76. Othmar Keel "Die Welt der altorientalischen Bildsymbolik und das Alte Testament am Beispiel der Psalmen"
  77. E. Brögelmann, Arauna, in Orientalische Literaturzeitung, 1936, Nr. 12, Sp. 727; Noch einmal: die Hyksosfrage in ZDMG, Nr. 90; 1936, S. 442
  78. Johannes Lehmann, Die Hethiter - Volk der tausend Götter, S. 272. Helmut Uhlig nennt sie Hanwaschuit in die Mutter Europas, S. 158
  79. E.O. James, The Cult of the Mother-Goddess, S. 88; Johannes Lehmann, Die Hethiter - Volk der tausend Götter, S. 272; vgl. auch ANET 393: Gebet der Pudu-Hepas (= Mursili): "... The earlier kings let (fall into ruins) even those countries, which thou, Sungoddess of Arinna, hadst given them"; RAO 195: Eine Frau (genauer Königin Pudu-Hepa) in Kindsnöten: erfüllt meine Bitte, Sonnengöttin von Arinna, meine Herrin!
  80. Helmut Uhlig beschreibt in Die Mutter Europas eindrücklich die soziale Umstrukturierung, die den Übergang der Grossen Göttin zum männlichen Gott nach sich zog.
  81. ANET, S. 200f.
  82. Karl Jaros, Sichem, Eine archäologische und religionsgeschichtliche Studie mit Berücksichtigung von Jos. 24, S. 119f.
  83. Martin Noth, Die Entstehung der altisraelitischen Amphiktyonie, S. 95
  84. Jolande Jacobi, Einführung in die Psychologie von C.G. Jung
  85. Hans Heinrich Schmid, Wesen und Geschichte der Weisheit, S. 17ff.
  86. Weisheit, Teil II: Altes Testament und Frühjudentum aus Theologisches Begriffslexikon zum Neuen Testament Hrsg. Klaus Haacker, Lothar Coenen, Bd. II, 2000 im Internet: http://www.kreuzer-siegfried.de/texte-zum-at/weisheit-tbl.pdf
  87. Vielhauer, Judenchristliche Evangelien in Hennecke-Schneemelcher, Neutestamentliche Apokryphen S. 77
  88. Ulrich Wilckens, EKK VI/1, S. 184
  89. Ulrich Wilckens, EKK VI/1, S. 116
  90. Die Überwindung der Grossen Mutter durch das Patriarchat in Jean Gebser, Ursprung und Gegenwart
  91. C. G. Jung, Experimentelle Untersuchungen, GW II; C. A. Meier, Die Empirie des Unbewussten


Bildnachweis

  • Lade aus Nelson Beecher Keyes, Vom Paradies bis Golgatha, 1964, S. 45
  • Die zwei Fruchtbarkeitsgöttinnen: Othmar Keel, Christopf Uehlinger, Göttinnen, Götter und Gottessymbole, S. 229
  • Nut, die ägyptische Nachthimmelsgöttin: Erich Neumann, die Grosse Mutter, Tafel 91
  • Isis und Horus: Othmar Keel,engel Die Welt der altorientalischen Bildsysmbolik und das Alte Testament.

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Interpretation von Esther Keller
Geschrieben im Jahr 1985,
letzte Revision im März 2013

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