Der brennende Dornbusch

von Esther Keller-Stocker

¦<<  <   0 1 2 3 4 5 6 7 >  >>¦   PDF

Literaturangaben

II. Mose 3,1-5

  1. www.bibel-online.net; Zürcher Bibel, 2007; Biblia Hebraica Stuttgartensia, Ausgabe 1977; Konkordanz zum Hebräischen Alten Testament, Gerhard Lisowsky, 2. Auflage, 1981
  2. Vgl. zum Beispiel Fujiko Kohata, Jahwist und Priesterschrift in Exodus 3-14, Seite 372. Alberts, Religionsgeschichte zu AT, 71. Weiterführend scheint mir auch hier das überlieferungsgeschichtliche Modell zu sein, das E. Blum vorgelegt hat. Er hat für die Bücher Ex-Nu die Umrisse einer vorpriesterlichen, spätdeuteronomistischen (D) und einer priesterlichen (KP) Komposition herausgearbeitet, die beide aus der früh nachexilischen Zeit stammen. Der Vorteil dieses überlieferungsgeschichtlichen Neuansatzes beruht darin, dass Blum die Arbeitsweise ihrer Verfasser zwischen bloss verknüpfender oder kommentierender Redaktion vorliegender Überlieferung und völliger Neugestaltung älteren Überlieferungsmaterials je nach unterschiedlichen Textbereichen variabel halten kann. So sind nach ihm die gestalterischen Eingriffe in Ex 1-14.(15) vergleichsweise gering, wachsen sich aber Ex. 19ff. gewaltig aus. Allerdings scheint sich Blum, eben wegen des häufig fliessenden Übergangs, die KD vorgegebene Textstaffelung diachron zurückzuverfolgen
  3. John van Seters: "The Yahwist as Historian in Exodus-Numbers" S. 36ff. und "Der Jahwist als Historiker", deutsch von H.H. Schmid; H.H. Schmid, der sogenannte Jahwist, Martin Rose, Deuteronomist und Jahwist; vgl. auch Rainer Albertz, Religionsgeschichte Israels in alttestamentlicher Zeit, ATD 1, S. 70f.
  4. Vgl. meine Interpretation zu I. Mose 18
  5. Karl Jaspers, Vom Ursprung und Ziel der Geschichte
  6. Jean Gebser, Ursprung und Gegenwart
  7. Mircea Eliade, Mythos und Wirklichkeit; Mythen, Träume und Mysterien
  8. Über Archetypen vgl. C. G. Jung, Symbole der Wandlung
  9. Alfred Adler, Über den nervösen Charakter

1. Interpretation zu II. Mose 3,1-5

  1. Werner H. Schmid, Exodus, Biblischer Kommentar Altes Testament, S. 102
  2. Nach Hugo Gressmann ist auch der Begriff "senä" identisch mit Sinai in "Der Ursprung der israelitisch-jüdischen Eschatologie", S. 56
  3. Fujiko Kohata, Jahwist und Priesterschrift in Exodus 3-14, vgl. Tabelle auf S. 372
  4. H.H. Schmid, der sogenannte Jahwist, Fujiko Kohata, Jahwist und Priesterschrift in Exodus 3-14, S. 24f.
  5. Hugo Gressmann, Der Ursprung der israelitisch-jüdischen Eschatologie, S. 88, Martin Rose, Deuteronomist und Jahwist

2. Besondere Wörter

  1. Bei Hosea erscheint Israel einmal als Ehefrau, einmal als Sohn (Hosea 11,1). Allerdings ist heute nicht mehr klar, was von Hosea direkt stammt und was von einem späteren Redaktor.
  2. Konstantin Zobel, Prophetie und Deuteronomium, S. 21: Er untersucht das Verhältnis zwischen Israel und Jahwe unter dem Aspekt der Liebe.
  3. Wegen der Bluttat, die Jehu in der Ebene von Jesreel angerichtet hatte. Diese wird in den Königsbüchern (II. Könige 9,15-27; 10,11) positiv bewertet, hier aber die göttliche Strafe zur Folge hat.
  4. Vgl. II. Könige 17,7-23; Jeremia 44; II. Chronik 36; O. H. Steck, Israel und das gewaltsame Geschick der Propheten, S. 66ff.
  5. O. H. Steck, Israel und das gewaltsame Geschick der Propheten, S. 139: "Hier ist das Zorngericht Jahwes, die Zerstreuung Israels, nicht mehr das Letzte; es wird vielmehr damit gerechnet, dass das Israel in der Zerstreuung umkehrt, seine Sünde bekennt und zu Jahwe betet."
  6. Fujiko Kohata, Jahwist und Priesterschrift in Exodus 3-14, S. 24,372
  7. Gideons Geschichte ist deuteronomisch umgedeutet, vgl. dazu Gerstenberger, Erhard S: Jahwe - ein patriarchaler Gott? Traditionelles Gottesbild und feministische Theologie, 1988, S. 37-50
  8. Sexualität gehört in die altorientalischen Kosmosordnung in Hans Heinrich Schmid, Wesen und Geschichte der Weisheit.
  9. Ein schauerliches Ende nahm ein Fall unter Augustus: Flavius Josephus, „Jüdische Altertümer“, Buch 18,65-80. Er beschreibt ein Jüngling, der sich nach einer verheirateten Frau verzehrte. Durch eine Intrige wurde die Frau in den Isis-Tempel gelockt, wo sie in der Nacht mit dem jungen Mann, der sich als Gott Anubis ausgab, sexuellen Verkehr hatte. Als der Kaiser davon Wind bekam, liess er den Tempel schleifen und die Isis-Priester kreuzigen
  10. Martin Rose, Jahwe
  11. Christl M. Maier, Göttin in www.bibelwissenschaft.de. Weitere Stellen in der Bibel zu "Ascheren niederreissen" Ex. 34,13; Dtn. 12,3, Jer. 17,2
  12. Marija Gimbutas, Die Spreche der Göttin, S. 159; S. 141
  13. Vgl. meine Interpretation zu II. Samuel 6

Bilder

  • Schreiber von einem Künstler aus Alt-Ägypten aus www.jadu.de
  • Schafe von einem Künstler aus dem Alten Orient

Text und Gestaltung revidiert im Mai 2015
Esther Keller-Stocker, Uttwil (Schweiz), Email

¦<<  <   0 1 2 3 4 5 6 7 >  >>¦   PDF