AUFSÄTZE ZU EINER GANZHEITLICHEN tHEOLOGIE

Esther Keller-Stocker

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Die Bundeslade, Gebr. von Limburg, Jean Colombe

Aaron - Aharon - Arauna

Ha-Aaron ist ein Begriff, der im Alten Testament immer wieder vorkommt. Übersetzt wird ha-aaron mit „Die Lade“. Ha-Aaron wird auch als «Lade Jahwes» bezeichnet (1), als «Lade Gottes» (2), «Lade des Bundes» (3), «Lade des Bundes Jahwes (4) /Gottes» usw. (5).

Andererseits hat Ha-Aaron grosse Ähnlichkeiten mit dem Namen des ersten Hohepriester und Bruder Mose Aharon (II. Mose 4,14), aber auch mit dem Namen des Jebusiters, der David das Land verkauft hatte. Auf diesem Land soll später König Salomo den Tempel für Jahwe gebaut haben. Dieser Jebusiter soll Araunah geheissen haben (II. Sam. 24,18-24).

Die Namen im Vergleich

Wenn man bedenkt, dass im Hebräischen ursprünglich nur die Konsonanten geschrieben wurden, fällt die Ähnlichkeit der drei Wörter noch mehr auf:

  1. Aaron im Sinne von Lade heisst auf Hebräisch h-a-r-w-n hebräische Schreibweise ה-א ר ו ן
  2. Aharon im Sinne des Hohepriesters A-h-r-w-n hebräische Schreibweise א ה ר ו ן
  3. Arauna im Sinne des Hohepriesters A-r- w- n - h hebräische Schreibweise א ר ו נ ה

Bei der Auflistung von Ha-Aaron, Aharon und Araunah sehen wir, dass die Konsonanten bei allen drei Namen dieselben sind und bloss das He ה bei jedem Begriff vertauscht ist.

  1. In Ha-Aaron wird das He ה zum Artikel also „die Lade“.
  2. In Aharon schiebt sich das He ה hinter das Alef also Aharon, Bruder Mose
  3. In Araunah steht das He ה am Ende des Wortes, Araunah, der Jebusiterpriester
  4. In I. Chronik 21,15 heisst die Tenne Arnan oder Ornan (6)

Deshalb gehe ich davon aus, dass die Bezeichnung der Lade wie auch die beiden Namen den gleichen Ursprung haben. Und dieser Ursprung sehe ich in der hethitischen Sonnengöttin von Arinna.

Die Bedeutung von Aaron

Nach alttestamentlichen Wörterbüchern ist die Bedeutung von Aaron unbekannt (7): Bauer-Leander (8) etwa leiten ha-Aaron oder Aron vom Syrischen ‚arona und spätbabylonisch arânu „Truhe“ ab, das aramäisch ‚irân ‚Bahre‘ bedeutet. Im Alten Testament kommt Aaron einmal als «Lade Gottes» vor, aber auch als „Sarg (Josephs) in I. Mose 50,26 (9) oder als Geldkästchen im Jerusalemer Tempel (II. Kön. 12). Aron ist meistens männlich gedacht wie die deutschen Wörter „der Sarg“, „der Kasten“, „der Behälter“, an drei Stellen auch weiblich I. Sam. 4,17; II. Chr. 8,11, Ps. 132,6.

Aus dem Alten Testament kennen wir den Begriff Aaron vor allem als Kultobjekt, das in enger Beziehung zu Jahwe und seinem Bund mit Israel steht. Auch ist von den Zehn Geboten die Rede, die Mose in die Lade gelegt hatte (II Mose 25,21), oder ein Levit erhält den Auftrag, die Tora neben die Lade zu legen (V. Mose 31,9).

Einige wenige Stellen im Alten Testament berichten von der ‚Lade‘ als göttliche Wegweiserin, so in II. Mose 40. Dabei repräsentiert sie «die Gegenwart Gottes» (10):

Und wenn sich die Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Israeliten auf, solange ihre Wanderung dauerte. Wenn die Wolke sich aber nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zu Tag, an dem sie sich erhob. (II. Mose 40,36f. vgl. Num. 10,33).

Auch als Kriegsheiligtum wird die ‚Lade‘ eingesetzt:

Und die Wolke Jahwes war über ihnen bei Tag, wenn sie aus dem Lager aufbrachen. Wenn aber die Lade aufbrach, sprach Mose: Steht auf, Jahwe, dass deine Feine zerstieben und die, dich hassen, vor dir fliehen. Und wenn sie Halt machte, sprach er: Kehre wieder, Jahwe, zu den zehntausend mal tausenden Israels.
(IV. Mose 10,33-36, vgl. Ps. 68,2 und das Deborahlied)

Die Lade ‚Aaron‘ wird an manchen Stellen im Alten Testament von Begriffen wie die ‚Wolke‘ oder die ‚Herrlichkeit‘ Jahwes ersetzt. Diese Wörter stehen dann für ein ursprüngliches «Gottesbild», das die «Lade» im jetzigen Text verkörpert. So schreibt Peter Porzig:

In dem Moment, in dem die Lade im Tempel steht, zieht Jahwe – in Form der Wolke – in sein Heiligtum ein. Die Lade symbolisiert die Gottheit, die in der Wolke anwesend vorgestellt ist: Im Grunde erfüllt hier wie dort die Lade die Funktion eines Götterbildes, das es verständlicherweise für die exilisch-nachexilische Theologie nicht gegeben haben darf (11).

Die Lade und die Wolke über ihr gehören demnach zusammen und repräsentieren eine Gottheit, die es in der exilisch-nachexilische Theologie nie gegeben haben darf!

Nach Peter Porzig sind all die Notizen und Erzählungen über die Lade Gottes während der Exils- und Nachexilszeit entstanden, die spätesten reichen bis in die Makkabäerzeit (2. Jh. v. Chr.). Was Aaron vorexilisch war, kann man nur noch erahnen. Klar ist nur, dass die Lade in der Anfangszeit der Geschichte Israels eine herausragende Rolle gespielt hatte und jetzt im reinen Jahweglauben keinen Platz mehr findet, d.h. die «Lade muss weg!» (Jer. 3,16). So hat auch Martin Noth gezeigt, wie die zwölf Stämme Israels sich unter der Bundeslade (Aaron ha-berith) vereinigt hatten. Die Zahl Zwölf ist ein typisches Symbol der Sonne, die Lade musste demnach eine Sonnengottheit gewesen sein. In jener Zeit zog das «Lade-«Heiligtum von Stadt zu Stadt, um für eine Weile an einem Ort zu bleiben, und brach dann auf zum nächsten Ort.

Die Gestalt von Aron als „Truhe“ oder „Kasten“, wie sie uns überliefert ist, entsprang der Fantasie der Jerusalemer Priester, die im 6. Jh. v. Chr. im babylonischen Exil weilten. Sie beschreiben die Lade wie folgt:

Und sie sollen eine Lade machen aus Akazienholz, zweieinhalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen hoch. Dann überziehe sie mit reinem Gold, innen und aussen sollst du sie überziehen, und bringe ringsum eine goldene Leiste an. Und giess vier goldene Ringe, und befestige sie an ihren vier Füssen, zwei Ringe an der einen Seite und zwei Ringe an der anderen Seite. Und mache Stangen aus Akazienholz und überziehe sie mit Gold. Dann führe die Stangen durch die Ringe an den Seiten der Lade, so dass man mit ihnen die Lade tragen kann. (II. Mose 25,10-14).

In II. Mose 25ff. entwarfen diese Priester einen Tempel nach dem Vorbild des Salomonischen Tempels, den man durch die Wüste transportieren konnte, also ein heiligen Zelt mitsamt den Kultgegenständen. Diese Kultobjekte projizierten sie in eine fiktive Vorzeit, in die Vorzeit, in der die Israeliten 40 Jahre lang durch die Wüste gezogen seien. D.h. die Situation im babylonischen Exil wurde in die Anfangszeit der Israeliten Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. projiziert. Dasselbe taten ja die antiken Juden nach der Zerstörung des 2. Jerusalemer Tempels, indem sie das Imperium Romanum zurück in die babylonische Zeit projizierten. So schreibt etwa IV. Esra Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus:

Im dreißigsten Jahre nach dem Untergange der Stadt verweilte ich Salathiel (der auch Esra heißt) in Babel, und als ich einmal auf meinem Bette lag, geriet ich in Bestürzung, und meine Gedanken gingen mir zu Herzen, weil ich Zion verwüstet, Babels Bewohner aber im Überfluss sah. Da ward mein Gemüt heftig erregt, und in meiner Angst begann ich, zum Höchsten zu reden. (IV. Esra 3,1-3).

Im Alten Testament soll bereits Hosea (8. Jh. v. Chr.) eine Wüstenerzählung mit Jahwe und seinem Volk entworfen haben (Hos. 2,16; 5,9; 13,5.15) und dabei auf überliefertes Wissen von Dürre und Hungersnöten von 1250 bis 1100 v. Chr. zurückgegriffen haben, auf eine Zeit, als Bewohner von Städten und Siedlungen mit Ziegen und Schafen herumirrten, viele Richtung Ägypten, wo es reiche Ernten gab (13).

Im 6. Jahrhundert v. Chr. beschrieben die deportierten Priester in Babylon Aaron als nach oben offene Lade. Um sie zu schliessen, legten sie eine Deckplatte, die Kapporeth, auf die Lade. D. h. der Kult der «Lade» verschob sich dabei auf die «Deckplatte» (Kapporeth) (III. Mose 16).

Im fernen Babylon (6. Jh. v. Chr.) beschrieben die deportierten Priester von Jerusalem Aaron als nach oben offene Lade. Um sie zu schliessen, legten sie eine Deckplatte, die Kapporeth, auf die Lade. Der Kult der «Lade» verschob sich dabei auf die «Deckplatte» (Kapporeth) (III. Mose 16).

An anderen Stellen wird „Aaron“ als „Fuss-Schemel Gottes“ bezeichnet. So heisst es in Psalm 132:

Lasst uns einziehen in seine Wohnung, uns niederwerfen vor dem Schemel seiner Füssen. Steh auf, Jahwe, von deiner Ruhestatt, du und deine machtvolle Lade. (Ps. 132,7-8)

Mit „Schemel deiner Füsse“ ist zwar die Lade nicht expressis verbis genannt, aber sie dürfte doch gemeint sein. Denn auch in I. Chr. 28,2 heisst es:

Und David, der König, stellte sich hin, und sprach: Hört mich, meine Brüder und mein Volk! Es liegt mir am Herzen, ein Haus der Ruhe zu bauen für die Lade des Bundes Jahwes und für den Schemel der Füsse unseres Gottes, und ich habe Vorbereitungen getroffen für den Bau (14).

Spät ist auch die Vorstellung der ‚Lade‘ als Behälter der beiden steinernen Tafel. Sie stammt vom Deuteronomisten, einer Theologen-Schule, die während dem babylonischen Exil in Palästina lebte. Diese befasste sich mit der Ursache des Exils als Strafgericht Gottes (vgl. II. Kön. 17) (15), nämlich als Folge der Untreue des Volkes Israel gegenüber Gott im Laufe seiner Geschichte. Aus dieser Vorstellung heraus schrieben sie die Geschichte der Israeliten von V. Mose bis II. Könige als ständiger Abfall und Ungehorsam gegenüber Jahwe, dem Gott Israels. Auch ist dem Deuteronomisten Gott weder in der Lade, noch in der Wolke noch in der Herrlichkeit Gottes erkennbar sondern allein in den 10 Geboten, der Tora: «Wer Gottes Willen erkennen will, muss im Gesetz forschen und es auslegen» (16).

Aber Aaron als Gottesbild war im 6. Jh. bei der Bevölkerung, die während der Exilszeit im Lande geblieben waren, noch immer stark verankert. Und so übernahmen die Deuteronomisten von ihren priesterlichen Kollegen aus Babylon die Idee, dass die Lade der Wohnsitz Jahwes sei, in der dieser Gott mit dem Volk durch die Wüste zog. Auch interpretierte der Deuteronomist die Lade als Behälter der zwei Gesetzestafeln (V. Mose 10,8f.), die Mose von Jahwe auf dem Berg Horeb erhalten hatte (17).

Spät wurde Aaron also zum Behälter der Zehn Gebote. Und da fängt die Beziehung zwischen Aaron und Chokmah (Weisheit) an: Die Weisheit vertritt die Gebote Gottes, während Aaron der Behälter der Gebote darstellt. Die Weisheit vertritt aber nicht nur die Gebote auf den Steinernen Tafeln sondern füllt die göttlichen Gebote mit numinoser Grösse, mit der Ordnung des Kosmos schlechthin. Dabei wird die Weisheit Trägerin der ursprünglichen Sonnengöttin von Arinna.

Osiris im Sarg - Getreide spriesst

I. Mose 50,26 hat Aaron eine andere Bedeutung: Hier wird Josef in Ägypten einbalsamiert und in einen „Sarg“ gelegt, der Aaron heisst. Dieser Sarg wurde beim Auszug aus Ägypten von den Israeliten mitgenommen, und begleitete das Volk durch die Wüste nach Sichem. In Sichem wurde die Mumie Josefs bei „seinen Vätern“ beerdigt (18). - Josef wurde in Ägypten also nach dem dort gängigen Totenkult mumifiziert und damit dem Gott Osiris gleichgesetzt (19).

Als König Salomo den ersten Tempel fertig gestellt hatte, soll Jahwe von sich gesagt haben, er wolle im Dunkel wohnen:

Damals sprach Salomo: Jahwe hat gesagt,
dass er im Dunkel wohnen will (I. Könige 8,12).

Hugo Gressmann sieht eine enge ideologische Verbindung zwischen dem Ahnenkult um Josef und Jahwe in der Lade (20). Dann ist Jahwe auch eins mit Osiris (21) im dunklen Grab, aus dem er das Getreide spriessen lässt. Dazu passen auch die beiden Keruben auf der Lade. Nach ägyptischen Vorbild die beiden Schwestern Osiris Isis und Nephthys, die den Sarg beschützen. Auch wurde die Lade wie der Sarg des Osiris als Prozessionsheiligtum getragen (22). In dieser Vorstellung ist der Kultsarg Manifestation der Himmelsgöttin Nuth, die abends den Sonnengott Amun-Re aufnimmt und am Morgen wieder gebiert. In der Nacht ist Amun-Re eins mit Osiris.

Arinna

Wenn Jahwe auf der Lade sass, dann ist mit Dunkel das Allerheiligste gemeint. Als Manifestation des Osiris sass er auf dem Thron der Unterwelt und wurde von den Flügeln seiner Schwestern Isis (23) und Nephthys, die hinter ihm standen, beschützt. Jahwe als Totengott passt gut zu Jahwe als Kriegsgott, denn ein Kriegsgott ist immer auch ein Gott des Todes.

Literaturhinweise:

  1. Jos. 6,6.8.12.13; I. Sam. 5,10; 2. Sam. 6,4.12; 6,1; 7,1; II. Sam. 6,9 etc.
  2. I. Sam. 4,11.22; 5,1; 14,18; II. Sam. 7,2; 1. Chr. 13,5; 15,2.24 etc.
  3. 5. Mose 31,9; Jos. 3,6; Jos. 6,6 etc.
  4. Num. 14,44; Jos. 4,7; I. Sam. 4,4; I. Kön. 6,19; I. Chr. 16,37; 28,18 etc.
  5. I. Sam. 4,4; 5,8; I. Chr. 16,6
  6. „Ornan“ in der Luther Bibel und in der Zürcher Bibel: Ein gedehntes A ergibt ein O, deutsch z.B. „ja“ gedehnt gibt ein „jo“ im Basler Dialekt
  7. Hans-Jürgen Zobel in ThWbAT I, Spalte 393
  8. Hans Bauer und Pontius Leander, Historische Grammatik der hebräischen Sprache, S. 82f. vgl. Wilhelm Gesenius „Hebräisches und aramäisches Wörterbuch über das Alte Testament, Band 1, S. 96f.
  9. Hans-Jürgen Zobel, Aron in ‚Forschung zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments‘, Spalte 393f. ; Peter Porzig, Die Lade Jahwes, S. 1ff.
  10. Peter Porzig, Die Lade Jahwes, 224
  11. Peter Porzig, Die Lade Jahwes im Alten Testament und in den Texten vom Toten Meer, S. 27. Für den Autor war die Lade nie ein Götterbild, S. 300
  12. Dass in der Frühzeit Aaron ein Behälter war, kann man heute nicht mehr sagen. Denn die Gestalt der Lade, wie sie heute in den alttestamentlichen Texten vorliegt, geht auf die Priester zurück, die in der babylonischen Gefangenschaft waren.
  13. Heike Sterberg/el Hotabi, der Kampf der Seevölker gegen Pharao Ramses III, S. 21; Eric H. Cline, 1177 v. Chr., S. 211; Video von Terra-X: «Klima macht Geschichte», Teil 1, 38 min.
  14. Peter Porzig, die Lade im Alten Testament, S. 232f.
  15. Vgl. Odil Hannes Steck, Israel und das gewaltsame Geschick der Propheten
  16. Peter Porzig, Die Lade Jahwes im Alten Testament, 292
  17. Peter Porzig, Die Lade Jahwes im Alten Testament, 54
  18. Gen. 50,26; Ex. 13,19; Jos. 24,32
  19. z.B. Albert Champdor, Das ägyptische Totenbuch in Bild und Deutung
  20. Hugo Gressmann, Die Lade Jahves, und das Allerheiligste des Salomonischen Tempels, 37ff.
  21. vgl. Hugo Gressmann, Die Lade Jahves, S. 10ff.; Otto Eissfeldt hält die Lade für ein Heiligtum der Joseph-Gruppe in "Lade und Stierbild" S. 199
  22. vgl. O. Keel, Jahwe Visionen und Siegelkunst, S. 180
  23. Vgl. Othmar Keel, Jahwe Visionen und Siegelkunst, S. 33

Bildnachweis

  • Titelbild: aus Wikimedia: «Die Bundeslade wird in den Tempel getragen» von Gebrüder von Limburg und Jean Colombe (1412–1416)
  • Sonnengöttin nachbearbeitet aus wikipedia "Eflantun Pinar, hethitische Quellheiligtum

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Text und Design: Esther Keller, 23.06.2019